Rückblick: Bleiben wollen, bleiben können

Support für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland

25.04.2023 | Studierende aus Nicht-EU-Staaten sind geschätzte Fachkräfte für die Region Hannover, es ist aber eine ordentliche Herausforderung, all die Hürden zu nehmen, die sie dafür überwinden müssen. Die AG Hochschule und Region im Fachkräftebündnis bietet hierzu Hilfestellung an.

Wie kann ich nach meinem Studium in Deutschland bleiben und hier arbeiten? Was muss ich in Bezug auf Bleiberecht beachten? Welche Rechte und Pflichten habe ich? Wie finde ich einen geeigneten Arbeitgeber? Was berücksichtige ich bei der Bewerbung? Und wer hilft mir eigentlich, wenn ich nicht weiter weiß?

Studierende aus Nicht-EU-Staaten sind geschätzte Fachkräfte für die Region Hannover, es ist aber eine ordentliche Herausforderung, all die Hürden zu nehmen, die sie dafür überwinden müssen. Die AG Hochschule und Region im Fachkräftebündnis bietet hierzu Hilfestellung an.

Deshalb haben wir auch in diesem Jahr Studierende aus Nicht-EU-Staaten und Interessierte ein zu "Bleiben wollen, bleiben können" auf dem Hochschulcampus in Kleefeld eingeladen.

Prof. Dr. Heüveldop, Vizepräsidentin für Lehre an der Hochschule Hannover, begrüßte die Teilnehmenden und betonte die aktive Rolle der Hochschule als Förderin von Studierenden aus dem Ausland als Fachkräfte von morgen.

Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, betonte wie wertvoll jungen Talente aus dem Ausland für die Region Hannover sind und wies auf die vielfältigen Unterstützungsangebote und Hilfestellungen in der Region hin, die auch in der Veranstaltung präsentiert wurden.

Es folgten informative Kurzvorträge der Ausländerbehörder, der IG Metall, Agentur für Arbeit und der Universität Hannover zu Bleiberecht, Arbeitsrecht, der Suche nach geeigneten Arbeitgebern und dem Schreiben guter Bewerbungen.

Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Haider Khan, einem ehemaligen Studenten der Leibniz Universität und heute Mitarbeiter bei LPKF und Bettina Schäfer, Senior Manager Investor Relations and Corporate Communication im gleichen Betrieb. Im Interview gaben beide einen Einblick in den Werdegang von Herrn Khan, seinem Weg nach Deutschland und zum Arbeitgeber, die Rolle von Fremdsprachenkenntnissen und interkultureller Kompetenz für Unternehmen und Tipps und Hinweise für Studierende, die den Weg in die Arbeitswelt noch vor sich haben.

Nach diesem "Speeddating" nutzten die Teilnehmenden das Angebot, an Ständen mit den Inputgeber*innen in den Austausch zu kommen und weitere Projekte und Angebote kennenzulernen. So konnten Interessierte beim "Team Brückenbauer" deren VR-Anwendung zum Förderung von Sozialkompetenzen im Betrieb testen und das Studienbegleitprogramm "STUBE Niedersachsen" kennenlernen, welches den Erwerb von Zusatzqualifikation und den Berufseinstieg fördert.

Für alle, denen das etwas zu schnell ging, gib es hier die freigegebenen Präsentationen der Veranstaltung zum Download:

IG Metall: Arbeiten in Deutschland nach dem Studium

Agentur für Arbeit: Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt

Leibniz Universität Hannover: Wie man eine überzeugende Bewerbung schreibt

 

 

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